Baustelle Hohenhauser Straße nimmt Fahrt auf

Kalletal-Hohenhausen (fmt). Anne Schröder kann aufatmen. Die Wand vor ihrem Haus an der Hohenhauser Straße hat die längste Zeit gestanden. Es geht weiter und und nicht nur mit dem Reinigen der Toilettenhäuschen.

Wie Bürgermeister Mario Hecker mitteilt, hat er am Montag einen Anruf aus Bielefeld erhalten. Darin informierte ihn der zuständige Amtsleiter von Straßen.NRW, Andreas Meier, dass die Differenzen mit der STRABAG beseitig seien.

Sichtbares Zeichen: an der Baustelle wird wieder gearbeitet. Dort sind in den letzten Tagen die Bohrschablonen gesetzt und die Arbeiten an der Florwand unterhalb der Kirche fortgesetzt worden. Jetzt soll sehr zügig das Arbeitsgerät wieder an die Baustelle komme, um die Arbeiten fristgerecht fortzusetzen.

Zur Erinnerung: Die STRABAG hatte die Arbeiten eingestellt, weil Zweifel an der Statik der Wand bestanden. Wie sich jetzt herausgestellt hat, waren die Zweifel wohl berechtigt. Nach Auskunft gegenüber dieser Zeitung wurde ein Haus in der Berechnung vergessen.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass das schnelle Weiterarbeiten nötig wird, da die Arbeiten zum Kanal und Straßenbau bereits vergeben sind und am 1. April starten.

„Ich denke, dass wird jetzt alles klappen, denn es drohen hohen Konventionalstrafen, wenn dies nicht der Fall sein sollte“, so Mario Hecker.

Den Auftrag für die Arbeiten für den Straßenbau hat die Firma KEMNA Bau aus Bad Salzuflen erhalten.

Auch für Heidelbeck hatten die Baulastträger aus Bielefeld eine Nachricht für den Bürgermeister. Die Decke über die Brücke soll in den nächsten zwei Wochen fertiggestellt sein. Dann wird zunächst eine einspurige Verkehrsführung mit einer Ampellösung eingerichtet.