Tagesfahrt in die Stadt des weißen Goldes

Extertal-Bösingfeld (red). Kürzlich starteten 51 Turnerinnen der Montags-Gymnastikgruppe des TSV Bösingfeld zu ihrer diesjährigen Tagesfahrt in die über 1000 Jahre alte Hansestadt Lüneburg. Nach zweieinhalbstündiger Fahrt wurde vor den Toren der Stadt das traditionelle „Frümi“ (Frühstück/Mittagessen) eingenommen.

Als nächster Punkt stand die Stadtbesichtigung auf dem Programm. Während 20 Turnerinnen mit dem Pferdewagen durch die mittelalterliche Stadt kutschiert wurden, geleitete eine fachkundige Stadtführerin die 2. Gruppe zu Fuß durch Lüneburg. Alle waren beeindruckt von den mit kunstvollen Giebeln verzierten Backsteinbauten, den gotischen Kirchen und dem mittelalterlichen Rathaus, das zu einem der schönsten und größten in Norddeutschland zählt. An diesem schönen Spätsommertag bot sich später die Gelegenheit, in einem der gut besuchten Straßencafés Kaffee und Kuchen zu genießen, durch trendige Geschäfte zu schlendern oder eine der vielen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Einige Turnerinnen nutzten die Zeit für einen Museumsbesuch. Das Salzmuseum, das Ostpreußische Landesmuseum, das Brauereimuseum und das Museum Lüneburg, in dem die Stadtgeschichte dargestellt wird, waren geöffnet.

Das Ersteigen des Wasserturms wurde mit einem herrlichen Panoramablick über die gesamte Stadt und ihre Umgebung belohnt. Aus fast 60 Metern Höhe liegt dem Betrachter die Dachlandschaft zu Füßen. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis ins 45 km entfernte Hamburg. Außer dem wundervollen Ausblick bietet der Wasserturm ein vielfältiges Programm aus Kunst, Kultur und Wissenswertem.

Auch der an der Ilmenau gelegene Stintmarkt lädt zum Verweilen ein. Hier wurden früher überwiegend Fische und Salz verladen. Heute befinden sich in den malerischen alten Giebelhäusern zahlreiche Gaststätten. Hier kann man die junge und lebendige Atmosphäre und den Ausblick auf den alten Kran genießen.

Nach einem gemeinsamen Essen in einem Restaurant in Bad Münder fuhren die Turnerinnen mit schönen Erinnerungen zurück ins Extertal.