Wie toll ist das denn: Apfelsaft selbst gemacht

Kalletal-Lüdenhausen (fmt). Die alte Mosterei in Lüdenhausen gibt es nicht mehr. Die Produktionshallen sind leer, Saft wird hier nicht mehr hergestellt. Und doch geht es weiter, es herrscht weiter reges Leben. Denn das Wohnhaus befindet sich seit geraumer Zeit im Besitz von Aurelia König und Thorsten Oeser - und dazu gehört auch der große Garten mit den vielen Apfelbäumen alter Sorten.

Dieses Kleinod war wie gemacht für einen Ausflug der Klasse 2b der Grundschule Hohenhausen in den letzten Tagen.

Einblick gewinnen

Das Ziel hinter dem Ausflug der Grundschüler: Einen Einblick gewinnen in lokale Produktionsabläufe. Ganz konkret: Herausfinden, wie Apfelsaft hergestellt wird.

Die passenden Maschinen dazu waren vor Ort schließlich stand vor einigen Tagen die mobile Mosterei der MostManufaktur aus Horn-Bad Meinberg in Lüdenhausen.

Die Kinder konnten so unter Aufsicht von Klassenlehrerin Gudrun Dubbert und den beiden Klassenpflegschaftsvorsitzenden Alexandra Nope und Tamara Puchta die Mosterei mit selbst gepflückten Äpfeln beschicken.

Rund 4,5 Tonnen Äpfel waren zusammen gekommen, um zu Saft verarbeitet zu werden. Daraus wurde an dem Vormittag mit Hilfe der fleißigen Kinder naturtrüber Apfelsaft gepresst. Etwa 70 Prozent der anfallenden Menge Äpfel kommt am Ende als Saft in 5-Liter BigPack verpackt dabei heraus, der eine oder andere natürlich auch für die fleißigen Kinder.

Aktion im

Rahmen des

Sachkundeunterrichts

Klassenlehrerin Gudrun Dubbert sagte, dass der Besuch in Lüdenhausen im Rahmen des Sachunterrichtes zum Thema Äpfel und auf Initiative der beiden Mütter stattgefunden habe.

Für die Erwachsenen war es eine Freude zu sehen, mit wie viel Elan die Kinder bei der Sache waren. Da wurde geschaufelt und geschleppt, und mit Interesse die Press gefüllt. Langeweile kam dabei nicht auf und an eine Pause dachte auch keiner.