Solar Cup 2018: Drei von fünf Preisen gehen ins Kalletal

Kalletal-Hohenhausen (rto). Schüler der Jakobischule haben auch in diesem Jahr am “Bobby Car Solar Cup“ teilgenommen. Gleich drei der fünf Preise konnten dabei mit ins Kalletal genommen werden. Wie schon im letzten Jahr kooperierte die Schule mit zwei Kalletaler Unternehmen. Neu hinzugekommen ist die Firma Brassler aus Lemgo. Gemeinsam mit Vertretern der Firma Meyra aus Kalldorf, der Firma Groth aus Hohenhausen und der Firma Brassler wurde der Erfolg jetzt in einer Feierstunde gewürdigt.

Der “Bobby Car Solar Cup 2018“ wurde auch in diesem Jahr vom Verband der Ingenieure (VDI) und der Arbeitsagentur ausgelobt.

Beim “Bobby Car Solar Cup“ werden die Renngefährte von Elektromotoren angetrieben. Zusätzlich führen sie je einen kleinen Anhänger samt Solarmodul mit sich, um die benötigte Energie der Sonne optimal für den Rennerfolg nutzen zu können. Bis zum Rennen, das in diesem Jahr am 16. September bei den Stadtwerken in Bielefeld stattfand, hatten die Teilnehmer ein halbes Jahr lang eine Menge zu tun. Der zuvor zu erwerbende Bausatz, bestehend aus einem Bobby Car, dem Solarmodul, Motoren und elektronischen Reglern, musste zu einem renntauglichen Gespann zusammengebaut werden.

Finanziert wurde das Ganze durch den Förderverein und die Sponsoren. Als Kooperationspartner standen Projektlehrer Nils Donath wieder die Firma Meyra und die Firma Groth zur Seite. Neu hinzugewonnen wurde die Firma Brassler aus Lemgo. Hier wurde das Wettbewerbsgerät in vielen Stunden von den Schülern und mit Hilfe von Auszubildenden und Ausbildern zusammengebaut.

Bei der Planung, Gestaltung und dem Bau des Bobby Cars soll technische Kreativität und handwerkliches Geschick bewiesen werden. Das zeigt sich an Gerät der Schule in der Verbindung aus einem Kettcar und Resten eines Bobby-Cars. Ganz besonders wichtig ist den Ausrichtern bei dem Wettbewerb aber auch die Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Partnerunternehmen. Diese Zusammenarbeit soll dazu führen, dass Schüler die Technik, Berufe und Betriebe aus der Region kennenlernen. Schulleiter Dr. Eike Stiller zeigte sich glücklich über den erneuten Erfolg seiner Schüler. nicht nur der Sieg, sondern auch die gute Zusammenarbeit in der Gruppe und mit den Partnerfirmen sei hervorragend gewesen, sagt er. „Ich bin stolz, dass die Schüler das Fahrzeug selbst gebaut haben, aber auch stolz, dass wir diesmal gleich Drei Preise gewinnen konnten. Mein besonderer Dank gilt den Partnern, die diesen Erfolg wieder einmal möglich gemacht haben“, so Dr. Stiller.

Wie der Schulleiter so hofft auch der Projektlehrer Nils Donath, dass diese Kooperation auch zu möglichen Ausbildungsplätzen führen kann. „Die Betriebe konnten sich ein Bild über unsere Schüler machen, die mit unglaublicher Euphorie und Einsatzwillen an der Sache gearbeitet haben. Teilweise bis weit in die Nacht wurde getüftelt und gebaut“, sagte Nils Donath.

Am Wettbewerb nehmen immer zahlreiche Schulen aus OWL teil. Die fünf Schüler der Gemeinschaftsschule Hohenhausen, kommen aus der 9. Klasse. Der Fahrer Eike Schmidtpott geht noch zur Grundschule in Langenholzhausen.