Jetzt kommt das schnellere Internet für Barntrup

Barntrup (red). Rund 1200 Haushalte im Zentrum von Barntrup können jetzt schneller im Internet surfen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Die Telekom hat dafür rund zwei Kilometer Glasfaser verlegt. Außerdem hat sie fünf Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet.

Die Telekom plant, bis Ende 2019 deutschlandweit nahezu alle Anschlüsse auf die neue, höhere Geschwindigkeit umzustellen. Dafür wird neue Systemtechnik in die grauen Kästen am Straßenrand eingebaut. Diese sorgt für höhere Bandbreiten. Es sind keine Tiefbauarbeiten nötig, die Kosten trägt die Telekom.

„Ein weiterer großer Schritt in die digitale Zukunft mit der schnellen Internet-Technik erreicht jetzt auch Barntrup. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die ansässigen Unternehmen freuen sich auf zukunftsbezogene Anschlüsse in die Welt der Internet-Kommunikation“, sagt Jürgen Schell, Bürgermeister der Stadt Barntrup und ergänzt „Jetzt müssen noch die restlichen unterversorgten Bereiche in Barntrup und den Ortsteilen über den geförderten Breitbandausbau realisiert werden.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Vergabe der Aufträge der jetzt noch unterversorgten Bereiche in Barn-trup und den Ortsteilen in 2018 erfolgen wird, die für die Gewerbegebiete Anfang 2019. Der Ausbauzeitraum für die schnellere Internet-Geschwindigkeit wird voraussichtlich, aufgrund begrenzter Tiefbaukapazitäten der Firmen, mit derzeit bis zu zwei Jahren angegeben.“

„Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sagt Roger Pettenpohl, Regiomanager der Deutschen Telekom. „In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht.“

So kommt das schnelle Netz ins Haus: Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler am Straßenrand verlegt die Telekom Glasfaserkabel. Das erhöht das Tempo der Datenübertragung deutlich. Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut. Hier wandelt sich das Lichtsignal in ein elektrisches Signal. Von dort geht es über das bestehende Netz zum Anschluss des Kunden. Bei der Übertragung wird eine Technik eingesetzt, die elektromagnetische Störungen beseitigt. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen der Telekom:

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Die Telekom plant, in diesem Jahr rund 60000 Kilometer Glasfaser zu bauen. Einen Kilometer Glasfaser zu verlegen kostet im Schnitt 80000 Euro. Ende 2018 misst das Glasfasernetz der Telekom über 500000 Kilometer. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist rund 13000 Kilometer lang.