Vom Panoramaweg und Dorfkümmerer bis zum Mehrzweck-Pavillon

Kalletal-Hohenhausen (fmt). Nachdem vor einigen Tagen bereits alle Projekt des Nordlippischen Raums zu Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) vorgestellt wurden, trafen sich in der vergangenen Woche die Ideengeber des Kalletals, um ihre Projekte den Ratsmitgliedern zu präsentieren und mögliche Fragen zu beantworten. Bis auf die UKB waren alle Fraktionen vertreten.

Bürgermeister Mario Hecker machte auch hier noch einmal deutlich, dass keines dieser Projekte Anspruch auf verbindliche Umsetzung habe. Vielmehr würden sie in die IKEK Planungen der Nordlippischen Gemeinden mit aufgenommen und müssten dann später im Einzelfall vom Rat beraten und genehmigt werden. Nach der Abstimmung über alle Nordlippischen Projekte aller beteiligten Räte im Dezember auf Burg Sternberg, stände lediglich im Vordergrund, dass der Rat der Gemeinde Kalletal die Ideen und Gedanken mitträgt, so Hecker.

Der Bürgermeister regte zudem an, in den kommenden Haushalt etwa 10.000 bis 15.000 Euro Mittel für die eine oder andere Anschubfinanzierung mit einzuplanen. Es zeigte sich aber auch, dass nicht alles was vorgestellt wurde über das IKEK Programm gefördert werden kann. Dennoch soll es in den Entwicklungsplan mit aufgenommen werden, um dann nach anderen Fördermöglichkeiten zu sehen. In der Gemeinde Kalletal gibt es 10 Projekte. Vom Panoramaweg und Multifunktionshaus in Asendorf bis zum Gemeinschaftshaus in Stemmen und dem Gesicht der Ortsdurchfahrt in Varenholz, einem Dorfkümmerer dort und einem Generationentreff in Westorf. Dazwischen gibt es noch Vorstellungen für den Dorfplatz der Elemente in Bavenhausen, einem neuen Gemeinschaftshaus in Bentorf-Harkemissen oder einem Mehrzweck-Pavillon in Erder. Für Hohenhausen wurde der Vorschlag zum Umbau des Jacobi-Denkmals in Verbindung mit dem Ententeich vorgestellt. Für die Projekte die nicht durch das IKEK Programm gefördert werden können, gibt es aber Möglichkeiten über das Städtebauförderprogramm oder die Heimatförderung an Fördermittel zu kommen, betonte der Bürgermeister.

12,25 Mio. Euro werden jährlich für rund 90 IKEK-Projekte im NRW zur Verfügung gestellt. Diese werden mit 65 Prozent bezuschusst. Den Rest müssen die Gemeinden oder Sponsoren tragen. Sie können aber auch durch Eigenleistung erbracht werden.