Begegnung im Park ein voller Erfolg

Extertal (red). Zur ersten „Begegnung im Park“ hatten die Veranstalter eingeladen, und mehr als 250 Gäste waren gekommen. So entwickelte sich das Internationale Parkfest bereits kurz nach dem offiziellen Start zu einem Treffen der Generationen und Kulturen.

Im Park mit Potenzial trafen sich Ältere und Jüngere, Kleine und Große. Deutsche, Syrer, Afghanen, Libanesen, Marokkaner, Türken und Iraker waren gekommen, um gemeinsam zu essen, zu tanzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Alle Tische waren besetzt, die Besucher ließen es sich bei Live-Musik, herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gut gehen. Die angebotenen internationalen Speisen aus Deutschland, Afghanistan, Syrien und dem Libanon wurden gerne probiert, am Würstchenstand bildete sich genauso wie bei den Getränken oder beim Popcorn immer wieder eine Warteschlange. Besondere Aufmerksamkeit fand die Vorführung der Line Dancer des TSV Bösingfeld.

Die Kinder vergnügten sich am Spielmobil Firlefanz, ließen sich am Stand der freien evangelischen Gemeinde schminken oder wurden von der Gruppe Regenbogen der ev.-ref. Kirche Bösingfeld zum Mitsingen altbekannter Kinderlieder begeistert. Später saßen sie gebannt vor der Puppenbühne der freiwilligen Feuerwehr. Immer wieder im Mittelpunkt stand auch der Extertaler Ballonkünstler Kunigerd, der die Kinder mit seinen aus Luftballons gebastelten Figuren begeisterte.

„Mit so vielen Besuchern hatten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet“, meinte Carsten Schwartzkopff vom Arbeitskreis Integration. Gemeinsam mit JuKulEx e.V., dem Heimat- und Verkehrsverein Extertal- Bösingfeld e.V. und Marketing Extertal war der Arbeitskreis für Planung und Durchführung des Festes unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Extertal verantwortlich.

Von vielen Besuchern wurde am Ende der Wunsch geäußert, dieses tolle Fest doch zu einer Tradition werden zu lassen. „Und wenn der Park erst einmal neugestaltet ist, dann bietet er sich umso mehr für Begegnungen der Generationen und Kulturen an“, so war es von einer Besucherin zu hören.