Kita Sonneborn will früh Spaß an Naturwisschenschaften wecken

Barntrup-Sonneborn (ar). Mit Feuereifer und Freude baute die fünfköpfige Kindergruppe in der Kindertagesstätte Sonneborn am Mittwochvormittag Türme, Torbögen und Raketen, und auch Kita-Leiterin Hanna Basche zeigte sich sehr erfreut, wie gut das Lernspielzeug von den Kleinen vereinnahmt wurde. „Das ist bei den Kindern supergut angekommen,“ berichtete sie, „und es ist auch ein sehr ansprechendes Material.“

Mit den Bauelementen können die Kinder viel über Magnetarchitektur lernen, geplant ist zudem die weitere Beschaffung von Spiel- und Lernmaterial, mit dem das Thema Lichtarchitektur erarbeitet werden kann. Dass der Kauf dieser nützlichen und fördernden Materialien möglich wurde, verdankt die Kindertagesstätte einem Förderbetrag, der von der Osthushenrich-Stiftung mit Sitz in Gütersloh zur Verfügung gestellt wurde. Und in der vom 24. bis 29. September laufenden „Aktionswoche der Naturwissenschaften“ war nun der richtige Zeitpunkt gekommen, an dem sich die Stiftung in Person ihres Geschäftsführers Dr. Burghard Lehmann von der Effizienz ihrer Zuwendung überzeugen konnte.

Die Osthushenrich-Stiftung fördert in Ostwestfalen-Lippe die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen und stellt bei einem definierten Bedarf unterschiedlich hohe Geldmittel zur Verfügung. „Dabei arbeitet die Stiftung jedoch nicht operativ,“ erläuterte Dr. Burghard Lehmann, „das heißt, wir gehen nicht auf eine Institution zu, um etwas zu spenden, da muss der Bedarf von denen angemeldet werden.“ Das hieß dann auch für die Kita, dass ein Antrag auf Förderung formuliert und begründet werden musste, was sich dann immerhin in einer Förderbetragshöhe von 2.500 Euro niederschlug. Hinzu kommt ein Eigenanteil, den die Eltern leisten müssen, denn eine Beteiligung stärkt die Identifikation mit dem Projekt und der Förderidee.

Neben der Projektbeschreibung gehört die Zielsetzung des Projektes zu dem Antrag, denn sowohl der Stiftung als auch der Kitaleitung ist an der Messbarkeit des Erfolges und der Nachhaltigkeit sehr gelegen. Diesen Gedanken unterstrich auch Judith Lindemeier von der Stiftung Eben-Ezer, die als deren Repräsentantin vor Ort war.

Eben-Ezer ist Trägerin von achtzehn evangelischen Kindertageseinrichtungen und Familienzentren, zu denen auch die Sonneborner Kita zählt. Tobias Krumsiek war als Elternvertreter ebenso begeistert, dass die Kinder die Materialien vom ersten Tag des Projektes an gut aufgenommen hatten, und er unterstützt, wie die Stiftung, die Intention, Kinder so frühzeitig wie möglich an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) heranzuführen. Da kann das Angebot der Kita perspektivisch weiter mit den Themen „Bauen“, „Wasser“, Koordination, Rhythmik, Bewegung ergänzt werden, die neunzehn Kinder in Sonneborn freuen sich schon darauf.