„Hakuna Matata“ oder anders gesagt: Es gibt keine Probleme

Kalltal-Varenholz (fmt). Die neue Weserfähre zwischen Varenholz und Veltheim ist angekommen und abgenommen. Nachdem am Montag die neuen Stege an den Uferseiten verankert wurden, ist die Fähre am Donnerstag zu Wasser gelassen worden. Nach der Abnahme durch den TÜV und des Wasserschifffahrtsamtes in Minden, steuerte Fährmann Martin Deppe die Fähre zum ersten Mal über die Weser. Neben ihm stand Fährmann Alfred Huck, weitere Passagiere waren Bürgermeister Mario Hecker, Jens Hankemeier und Olaf Kapelle von der Gemeinde sowie die Fährfrau in Ausbildung, Sabine Reinecke–Erke.

Die Überfahrt verliefohne Probleme.

Auch der neue Name steht schon an der Fähre: „Hakuna Matata“ ist ein Spruch aus der afrikanischen Sprache Suaheli. Sie ist die verbreitetste Verkehrssprache Ostafrikas und wird unter anderem in Kenia, Kongo, Ruanda, Somalia und Tansania zur Verständigung und zum Handel zwischen den verschiedenen Ländern genutzt wird. „Hakuna“ bedeutet dabei wörtlich übersetzt „Es gibt keine …“ und „Matata“ bedeutet „… Probleme“. Er ist aus dem Wettbewerb anlässlich des Fährfestes zum 40-jährigen Fährjubiläum hervorgegangen. Drei am Ufer stehende Mitglieder des Heimatvereins Varenholz zeigten sich vom neuen Namen allerdings noch nicht wirklich überzeugt. An der Stelle braucht es vermutlich mehr Kenntnis darüber, warum gerade dieser Name von der Auswahlkommission gewählt wurde.

Am kommenden Mittwoch, 3. Oktober, soll nun die offizielle Taufe des Schiffes im Rahmen einer Veranstaltung mit der Redaktion der „Sendung mit der Maus“ vom Westdeutschen Rundfunk stattfinden. Die Maus selber wird, wie bekannt wurde, bei der Festlichkeit nicht anwesend sein.

Die Veranstaltung mit der Taufe der Bekanntgabe des Siegers aus dem Namenswettbewerb sowie erste Testfahrten für die Gäste beginnt um 11 Uhr. Zur Unterhaltung wird der Shanty-Chor Kalletal dabei sein. Und Aufklärung über den exotischen Namen wird es dann sicher auch ausreichend geben.