Bürgerradweg zwischen Talle und Kirchheide ist nunmehr fertig gestellt

Kalletal-Talle (fmt). Am Samstag wurde der Radweg zwischen dem Buswendeplatz in Talle und Kirchheide mit einem kleinen Fest offiziell eröffnet. Es hat etwas länger gedauert als ursprünglich geplant, aber letztendlich ist der Radweg doch noch fertig geworden.

Um 15 Uhr startete eine große Anzahl Radfahrer aus Talle, darunter Bürgermeister Mario Hecker mit einenE-Bike, in Talle und fuhren nach Kirchheide um dort die Gäste abzuholen. Gemeinsam ging es dann zurück zur offiziellen Eröffnung des Radweges. Dieter Hartwig, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Talle, begrüßte dort die Gäste. Es sei nicht alles so gelaufen, wie man anfänglich gedacht habe, sagte er und wies auf die Probleme bei der Ausführung des Bürgerradweges und die längere Bauzeit hin. „Neben den Problemen mit dem Beirat der Unteren Umweltbehörde gab es im August 2017 noch eine Planungsänderung und eine daraus resultierende Finanzierungslücke von 30 000 Euro“, sagte er. Friedhelm Jasper, Mitinitiator aus Kirchheide und er selbst, hätten da, wie schon öfter, gerne aufgegeben, aber letztlich doch durchgehalten, so Hartwig weiter. „Jetzt ist alles fertig. Am Ende fehlen uns vermutlich noch ca. 2 000 Euro, aber das kriegen wir auch noch hin“, schloss der Dorfgemeinschaftsvorsitzende und bedankte sich bei den beteiligten Bauunternehmen und freiwilligen Helfern.

Die stellvertretende Bürgermeisterin aus Lemgo, Renate Bauer lobte die Beharrlichkeit der beiden und Bürgermeister Mario Hecker sagte, dass diese Aktion gezeigt habe, dass man durchaus etwas bewegen kann – auch außerhalb der Behördenstrukturen.

Kerstin Vieregge (CDU), als Vertreterin des Landrats und MdL Jürgen Berghahn (SPD) richteten ebenfalls Grußworte an die zahlreichen Gäste und bedankten sich bei den beiden Initiatoren.

Sven Johannnig, von Straßen.NRW, der die Maßnahme fachlich unterstützt und begleitet hat, betonte dass man jetzt hier zwischen Talle und Kirchheide auf Grund der bürgerlichen Initiative rund 4.5 Kilometer Radweg in den vergangenen Jahren geschaffen habe. „Bei aller Zurückhaltung möchte ich aber auch einmal sagen, dass die beiden damit rund eine dreiviertel Million Euro bewegt haben“, So der Vertreter von Straßen.NRW.