Theorie und Praxis

Kalletal-Hohenhausen (fmt). Mit den Jugendgruppen der anderen Löschgruppen im Kalletal und befreundeten Gruppen aus der Nachbarschaft feierte die Jugendgruppe des Löschzuges Hohenhausen ihr 45. Bestehen in Form eines Leistungswettbewerbs. Uwe Cohn, Gründer der Jugendfeuerwehr in Hohenhausen konnte leider nicht dabei sein, hatte aber seine Grüße und Wünsche brieflich übermittelt.

Nach der Begrüßung durch den Löschzugführer Arndt Plettemeier und Bürgermeister Mario Hecker machten sich die Gruppen auf den Weg. Neben der Orientierung mittels Karte warteten Aufgaben wie Strohballen rollen, Tastspiele, Wassertransport oder Schläuche flechten. Aber es wurden auch Kenntnisse in Erster Hilfe abgefragt. Bei allen Aufgaben, auch wenn sie noch so leicht erschienen, ging es um Koordination und Teamfähigkeit.

Rund drei Stunden

waren die Gruppen

unterwegs.

Am Ende warteten Landrat Dr. Axel Lehmann, Vertreter des Rates, der Kreisjugendfeuerwehr, aber auch die Siegerehrung auf die Teilnehmer. Der Landrat erinnerte an die Zeit der Gründung und daran, dass Hohenhausen nach Humfeld die zweite Gruppe im Kreis war, die eine Jugendfeuerwehr aufgebaut hat. Detlef Krentz schloss sich als stellvertretener Kreisjugendfeuerwehrleiter den Erinnerungen an und sagte, dass auch die heute bekannten Notrufnummern, 110 und 112 erst im Jahr 1973 verbindlich und deutschlandweit eingeführt wurden.

Der Gemeindebrandinspektor Udo Knaup erinnert an die Jugendbetreuer der letzten 45 Jahre, denen man es zu verdanken habe, dass rund 80 Prozent des Nachwuchses in der aktiven Wehr aus den Jugendfeuerwehren kommen. Die Sieger des Tages kamen aus Kalldorf. Platz 1 und 2 wurden von den Gruppen Kalldorf 3 und Kalldorf 2 belegt. Platz 3 ging an die Gruppe aus Talle. Die Jugendfeuerwehr in Hohenhausen hat aktuell zwölf Mitglieder, davon 2 Mädchen. Alle Feuerwehren freuen sich aber immer auch über weitere Interessenten.