Luftmatrazen-Rennen und Arschbomben-Wettbwerb

Kalletal-Hohenhausen (fmt). Ein großes Fest wie in den vergangenen Jahren wird es in diesem Jahr im Freibad nicht geben. Der Grund liegt im personellen Engpass und der Arbeitszeitverordnung. Deshalb wurde am Freitag die Anwesenheit des lippischen Lokalsenders genutzt, um wenigstens ein kleines Programm und ein Feierabendschwimmen bis 21 Uhr anzubieten.

Mit vereinten Kräfte und Unterstützung einiger Mitglieder des Vereins war das Bad am Donnerstagabend geputzt worden. Eine Arbeit, die sonst am Freitag von der Schwimmmeisterin am Freitag erledigt wird.

Ab 15 Uhr war der Eintritt in das Kalletaler Bad frei. Schon 10 Minuten später zählte das Personal mehr als 200 Gäste und nur eine Stunde später war das Bad „proppevoll“. Der Freibadverein bot ein Luftmatratzen-Rennen an. Rund 40 Teilnehmer nahmen daran teil. In Altersklassen eingeteilt ging es auf Zeit von einer Seite auf die andere im Becken.

Rund 30 Teilnehmer nahmen am Arschbomben-Wettbewerb teil und die Tauchschule vom Martin O’Toole bot einen Schnupperkurs im Nichtschwimmerbecken an.

Für die Kleinen war ein Kinderschminkstand mit aufgebaut. Bratwurst vom Grill, Kaffee und Kuchen sowie gut nachgefragte kühle Getränke sorgten für das leibliche Wohl.

Der wolkenfreie Himmel, wie schon seit Wochen, und Temperaturen von nahe 40 Grad Celcius sorgten auch im Wasser nicht wirklich für Abkühlung. Doch Schwimmmeisterin Stefanie Schlanow und die beiden Rettungsschwimmerinnen Christin Görtler und Anna-Friederike Lehmeier mussten trotzdem traditionell „baden gehen“. Ein Spaß, vor allem für die heranwachsenden Jungen, auf den nicht verzichtet wurde.

Marc Heger, Geschäftsführer des Freibadvereins, zeigte sich am Ende des Tages hochzufrieden und sprach sogar davon im August noch ein Nachtschwimmen zu veranstalten.