Idylle mitten im Kalletal kommt unter den Hammer

Kalletal-Bavenhausen (rto). Gedacht als idyllisches Gasthaus, mitten im Kalletal und unterhalb der Bavenhauser Mühle gelegen und zuletzt als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt, steht der „Fohlenhof“ in Bavenhausen jetzt zum Verkauf. Auf einer Versteigerung am 16. Juni, 11 Uhr, im Kölner Hilton-Hotel soll das gesamte Anwesen im Auftrag der Gemeinde versteigert werden. Dazu hat die Gemeinde die Deutsche Grundstücksauktion, vertreten durch Gerhard Bein, beauftragt.

Gerhard Bein traf sich nun mit Bürgermeister Mario Hecker und Kämmerer Jens Hankemeier direkt am Objekt. Dieses wurde in den letzten Monaten durch die Gemeinde nach der letzten Nutzung etwas „aufgehübscht“, um für künftige Besitzer einen guten Eindruck zu machen.

Im Jahr 1970 wurde das Haus als Pension im Außenbereich des Ortsteils direkt am Broser Bach gebaut. 28 Zimmer bot das Haus damals, von denen drei auch einen gemeinsamen Balkon haben. Aber vom ehemaligen Glanz ist inzwischen nichts mehr geblieben; der Investitionsstau ist erheblich.

Dennoch – mit einer Grundstücksgröße von rund 17300 Quadratmetern landwirtschaftlicher Fläche und einem intakten Pferdestall Baujahr 1985, ist das Objekt sicher für manchen Investor reizvoll. Denn der Bau und sein Wirtschaftsgebäude haben Bestandsschutz und können für vielfältige Nutzung nach umfangreicher Renovierung wieder genutzt werden. Die Flächen sind derzeit aber verpachtet.

Der Mindestgebotspreis ist auf 75000 Euro festgesetzt, und Auktionator Gerhard Bein ist überzeugt, dass er das Anwesen in der Auktion auch verkauft bekommt. Interessenten können sich jetzt schon bei ihm oder der Gemeinde melden und bekommen dann eine ausführliche Information oder auch einen Besichtigungstermin.

Wie Bürgermeister Mario Hecker mitteilt, sind nach Bekanntwerden des Versteigerungstermins bereits mehrere Interessenten aus unmittelbarer Umgebung an ihn herangetreten, die möglicherweise das Anwesen ersteigern wollen.