Kalledonien: Großartiger Festumzug zur 61. Session

Kalletal-Kalldorf (fmt). „Regierungsbildung schwer wie nie, hoch lebe die Kalledonsiche Monarchie“! Das Kalletal feiert sich und seinen Karneval am vergangenen Samstag schon zum 61. Mal. Ein Jahr nach dem großen Jubiläum des 60. Jubiläum startete der viel beachtete Festumzug in diesem Jahr unter einem hochaktuellen Motto. Wie aktuell, das zeigte der Landtagsabgeordnete und Zugbegleiter Jürgen Berghahn (SPD). Er verteilte mit SPD-Aufklebern versehene kleine „Kümmerlinge“, sozusagen als Trost für die aktuelle Situation in seiner Partei.

Das Wetter zeigte sich von einer kühlen, aber bis zum Ende des Festumzuges trockenen Seite.

Das Wetter hatte auch in diesem Jahr ein Einsehen mit den Karnevalisten und zeigte sich von einer kühlen aber bis zum Ende des Festumzuges, trockenen Seite. Bis weit nach 16 Uhr zog der bunte Zug mit wirklich tollen Wagen und bunten Kostümen durch Kalledonien. Selbst aus der Hansestadt Herford war ein Riesentruck am Start. Von Jung bis Alt war wieder alles auf den Beinen.

Der genesene Prinz Philipp I. und seine Prinzessin Tanja I. vorne weg, genossen sichtlich das närrische Treiben. Unterstützt vom Spielmannszug Blau-Weiss Kalletal zogen Fußgruppen wie Flamingos, Polizisten und Häftlinge, Vodoo-Priester und Zauberwürfel, um nur einigen zu nennen, im Zug und freuten sich gemeinsam mit den Tausenden von Zuschauern.

Wagen, wie der „Herforder Truck“, die „Titanic“, ein Zirkuswagen, die „Unterwasserwelten“, aber auch die „Kalledonische Mafia“ lockerten die Fußgruppe auf. Raupen waren dabei und die „Heidi und die Gemsen“-Gruppe hatte den Alm-Öhi“ mitgebracht. Als „Sixty Rollers“ waren die Landfrauen mit den „Hogwart-Schüler“ unterwegs und der ehemalige Kinderelferrat war mit der Downhill-Gruppe erschienen.

Fast drei Stunden waren die Narren unterwegs. Am Ende bleibt festzustellen: Kalletal ist toll. Es gab nur einen Polizisten, der den Zug „Klümpchen“ schmeißend anführte und dessen Auto am Ende über und über voll war mit Konfetti. Feuerwehr und Sanitäter machten einen guten Job, aber es gab auch wieder eine Menge Jugendlicher, die am Ende „versorgt“ werden mussten.

Am heutigen Aschermittwoch wird das Prinzenpaar traditionell seinen Baum im Prinzessinnenwald pflanzen und dann geht es schon wieder los: Das Jahr 2019 wartet.