Arzt aus Bösingfeld hilft Kindern in Kenia

Extertal-Bösingfeld (red). Schulbildung ist der Schlüssel. Sie eröffnet alle Chancen im Leben. Wenn sie fehlt, sind Kindern, vor allem in armen Ländern, alle Chancen auf ein besseres Leben versperrt.

In diesen Tagen gründet sich im Extertal der Verein „Wir für Kenia“, der sich die Unterstützung einer Grundschule im kenianischen Ngoloko auf die Fahnen schreibt. Gründer sind der Bösingfelder Arzt Dr. Peter Hoffmanns und seine Frau Gisela, die Land und Leute seit vielen Jahren aus verschiedenen Urlaubsfahrten kennen. „Wir haben diese Schule kennengelernt und gewusst: Hier müssen wir helfen“, berichtet Dr. Peter Hoffmanns.

An Silvester ist er erneut mit seiner Frau nach Kenia gereist, um die begonnenen Hilfsprojekte – die Schule wird mit Büchern, Tischen, Stühlen und Computern versorgt, ein Frischwassertank wird installiert – weiter voran zu bringen. Mit im Gepäck hat er unter anderem eine Spende des Posaunenchors Bösingfeld. Bei seinem traditionellen Adventskonzert hatte sich der Chor entschlossen, den Erlös aus der Kollekte für das Projekt des bekannten und beliebten Bösingfelder Arztes zu spenden. Die (offensichtlich zufriedenen) Konzertbesucher bewiesen ein großes Herz und spendeten die rekordverdächtige Summe von 750 Euro. Die Kenianerin Evelyne dient den Hoffmanns‘ als Kontaktperson. Sie verwaltet die Spenden aus Deutschland, die so nicht in unbekannten Kanälen versickern, sondern gezielt vor Ort eingesetzt werden können. Inzwischen wird zusätzlich auch ein Waisenhaus für Mädchen unterstützt. Mit der Gründung des Vereins „Wir für Kenia“ wollen Gisela und Peter Hoffmanns die Hilfe auf eine breitere Basis stellen.

In Kürze informiert der Verein auch auf einer Homepage über seine Aktivitäten und zeigt die Möglichkeit, die Kinder in Afrika zu unterstützen, auf.